Biographie von Rolf Lacour

Rolf Lacour, geboren am 26. Juni 1937 in Saarbrücken.

Er wuchs im Saarland auf und kam schon in jungen Jahren in Burbach (einem Stadtteil von Saarbrücken) zum Ringen.

Im Jugend- und Juniorenbereich konnte er sich bei deutschen Meisterschaften noch nicht im Vorderfeld platzieren. 1959, mit 22 Jahren, wurde er aber Zweiter der deutschen Meisterschaft im Freistil, Fliegengewicht.

Von da an zählte er zur deutschen Spitzenklasse, wenige Jahre später erreichte er auch die Weltspitze, der er bis 1970 angehörte. Rolf Lacour startete für den KSV Köllerbach, für den er noch in den 1980ern in Mannschaftskämpfen erfolgreich rang. Er war Angestellter der Stadt Saarbrücken.

Ein Phänomen:

Rolf Lacour erhielt mit 52 Jahren noch eine Starterlaubnis.

Ringerstationen

"Adler" Burbach (1950-1958), KSV Köllerbach (1958-1972), Mainz 88 (1972-1974), AC Heusweiler (1974-1984).

 Trainerstationen: KSV Köllerbach/Jugend (1962-1972), AC Heusweiler/Schüler, Jugend, Senioren (1972-1984), "Adler" Burbach (1984-1994).

Größte Erfolge: 1965 Europameister im Fliegengewicht (griechisch-römisch) in Tampere, 1969 Europameister im Papiergewicht (griechisch-römisch) im Modena, 1965 in Tampere auch Vizeweltmeister, 1966 in Toledo/Ohio WM-Dritter, 176 Länderkampf-Einsätze, viermal Olympia-Teilnehmer.

April 2009: Rolf wurde für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen